Spielbericht: Kreisliga Staffel 2, 1. Spieltag TSV 1890 Ruppersdorf - TSG Lawalde
TSV 1890 Ruppersdorf - TSG Lawalde
Verdienter Sieg bei gutem Aufsteiger
TSV 1890 Ruppersdorf - TSG Lawalde 1:2 (0:0)
Tore: 0:1 Max Starschinski/60., 1:1 Marcus Böhme/77., 1:2 Max Starschinski/78.
Die TSG spielte mit:
Marcel Buchholz (C) – Danny Maik Wollmann, Mehmet Tarik Genc, Andreas Kubitz, Matthias Gäbel – Louis Winkler, Maurice Fritsche (Max Richard Kalauch/46.), Steffen Matthes (Florian Hinke/46.(Tobias Schlage/90.)), Dominic Lutze – Max Starschinski, Johannes Stark
Nach den zwei erfolgreichen Pokalrunden ging es nun für Lila-Weiß das erste Mal um Punkte. Zum ersten Spieltag mussten die Lawalder dabei zu dem schwer zu bespielenden Aufsteiger aus Ruppersdorf. Die Gastgeber starteten ebenfalls mit zwei Siegen im Pokal in dieses Spieljahr und wollten im ersten Kreisligaspiel auf dem heimischen Hartplatz erfolgreich starten.
Den besseren Start nach etwa 20minütiger Verzögerung des Anstoßes hat der Gast. Bereits nach zwei Zeigerumdrehungen bedient Andreas Kubitz Angreifer Max Starschinski. Der Neuzugang schaltet bei dem langen Ball am schnellsten, trifft mit seiner Direktabnahme aber nur den Pfosten. In der Folge entwickelt sich ein Spiel mit wenigen Torszenen. Ruppersdorf spielt nach der Anfangsphase sogar etwas gefälliger nach vorn. So auch in Minute 20, als Marcus Böhme freigespielt wird und durch ist, jedoch nicht vorm wachen Marcel Buchholz an das Spielgerät gelangt. Im direkten Gegenzug zieht der seit dieser Woche wieder für Lawalde spielberechtigte Dominic Lutze aus 18 Metern ab. Domenik Hinz im Tor der Heimelf hat bei seiner Abwehr Glück, dass er den Schuss nur an die Latte und nicht ins eigene Tor abwehrt. Danach findet das Spiel im ersten Durchgang vornehmlich zwischen beiden Strafräumen statt. Es gibt viele harte Zweikämpfe und einige Foulspiele, sodass weder auf der einen, noch auf der anderen Seite ein wirklicher Spielfluss zustande kommen kann.
In der Pause wechselt Lawalde zwei Mal, stellt etwas um und ist in der Folge spielbestimmender. Nach einem Eckball von Max Starschinski ist Danny Maik Wollmann, der heute im Abwehrzentrum vertreten muss, mit dem Kopf zur Stelle, doch Domenik Hinz hat das Leder im Nachfassen sicher. Sieben Minuten später leitet ein diagonaler Befreiungsschlag von Andreas Kubitz die Lawalder Führung ein. Max Starschinski ist schneller als die Ruppersdorfer Abwehr, erläuft die Kugel, spielt seinen Gegenspieler aus und schiebt am Torwart zur umjubelten Führung ein. Lawalde wirkt von nun an noch sicherer in den eigenen Aktionen und ist oft den berühmten Tick schneller als der Gegner. Nach 66 Minuten verhilft Jonathan Pruß mit einem fehlerhaften Aufbaupass Lila-Weiß zur nächsten großen Chance. Johannes Stark ist dazwischen und bedient den bis dato einzigen Torschützen, der aus 22 Metern hart abzieht, den Winkel unter dem Raunen der Lawalder Anhänger aber knapp verfehlt. Von Ruppersdorf ist in des Gegners Hälfte bis zur 76. Minute nichts zu sehen. Hier baut Lila-Weiß etwas zu ungenau auf und sofort ist der Gastgeber dazwischen. Letztendlich wird Marcus Böhme im Strafraum freigespielt, doch die Abwehr der Gäste kann im letzten Moment klären. Keine Minute später gibt es Freistoß für Ruppersdorf in Strafraumnähe. Der Ball kommt hoch in den Strafraum und gelangt über Umwege zu Marcus Böhme, der freistehend sehr sehenswert per Drehschuss unter die Latte zum Ausgleich einnetzen kann. Doch der Jubel der Hausherren ist noch nicht richtig verhallt, da liegt die Pille schon wieder im Netz der TSVler. Bei einem weiten Ball sind sich die Verteidiger des Aufsteigers nicht einig, sodass erneut Max Starschinski dazwischen ist und zur abermaligen Führung einschiebt. Drei Minuten vor dem Ende vergibt Lawalde die Entscheidung in der Partie, als wieder Max Starschinski hinter die Abwehr gekommen ist. Und fast rächt sich dies noch, denn Ruppersdorf hat tatsächlich noch die Gelegenheit zum Ausgleich aber der eingewechselte Stefan Kristen schießt aus guter Position zwar scharf aber über den Kasten.
Fazit: Eine hart umkämpfte Partie findet am Ende mit Lawalde einen verdienten Sieger. Die Gastgeber hatten in der gesamten Partie zwei gute Gelegenheiten, wovon sie eine nutzen konnten. Lila-Weiß verteidigte ansonsten als Mannschaft sehr gut und war nach vorn gefährlicher als der Gegner.
verfasst: R. Hielscher