Kreispokal - Achtelfinale SC Großschweidnitz-Löbau - TSG Lawalde

Viertelfinaleinzug im Elfmeterschießen

 

SC Großschweidnitz-Löbau II. - TSG Lawalde 6:7 n.E. (2:2/2:2/1:1)

Tore: 1:0 Maik Schirmer/13., 1:1 Max Starschinski/40., 2:1 Maik Schirmer/46., 2:2 Holm Natschke/75.

 

Elfmeterschützen:

3:2 Marco Preibsch                             3:3 Holm Natschke

4:3 Andreas Graf                               4:4 Danny Maik Wollmann

5:4 Lukas Ribling                               5:5 Max Starschinski

6:5 Rico Flammiger                            6:6 Louis Winkler

Maximilian Tschäpel verschossen      6:7 Justin Born

 

Die TSG spielte mit:

Marcel Buchholz – Tobias Schlage (Justin Born/58.), Andreas Kubitz (Clemens Matthes/73.), Maurice Fritsche (David Dietsch/91.), Nils Lutze – Louis Winkler, Max Starschinski, Johannes Stark, Dominic Lutze (Max Richard Kalauch/46.) – Holm Natschke , Danny Maik Wollmann

 

Nach langer Zeit ohne Pflichtspiel ging es für die Lawalder im Kreispokal im Achtelfinale auswärts beim SC Großschweidnitz-Löbau II. um den Einzug in die nächste Runde. Die Gastgeber hatten dabei einen 16-köpfigen Kader zur Verfügung, die favorisierten TSGler reisten zu 15. an.

 

Die erste Möglichkeit lässt bei angenehmen sommerlichen Temperaturen auch nicht lange auf sich warten. Bereits nach einigen Sekunden setzt sich Danny Maik Wollmann nach einem langen Ball durch, setzt den Ball aber mit seinem schwächeren Linken neben das Tor. Lawalde ist in der Folge bemüht um einen geordneten Spielaufbau, die Heimelf lauert auf Fehler des Gegners. Nach einem ruhenden Ball in Minute 12 bringt Holm Natschke die Freistoßflanke zwar aufs Tor, stellt damit aber Dominic Jentzsch nicht vor Probleme. Fast im Gegenzug geht der SC mit der ersten Gelegenheit in Führung. Lars Drewnioks leicht abgefälschte Flanke findet in der Strafraummitte den Kopf von Torjäger Maik Schirmer. Zwar kann Marcel Buchholz den ersten Abschluss noch parieren, aber der Nachschuss sitzt. Nur zwei Zeigerumdrehungen später haben die Gastgeber den nächsten Treffer auf dem Fuß, doch Matthias Heinzelmann muss sich Marcel Buchholz geschlagen geben. Den potentiellen Nachschuss verhindert Tobias Schlage mit gutem Stellungsspiel. Bei Lawalde läuft weiterhin nur wenig zusammen und die Gastgeber haben nur wenig Mühe, die Angriffsbemühungen des Kreisligisten zu verteidigen. Gefährlich wird es das nächste Mal nach 25 Minuten bei einem direkten Freistoß für die SCler. Maximilian Tschäpel zieht aus zentraler Position scharf ab, zielt aber zu ungenau und verfehlt den Kasten. Auch nach etwas mehr als einer halben Stunde muss Marcel Buchholz bei einem freien Kopfball nicht eingreifen. Nach 39 Minuten hat Lawalde wieder mal eine Möglichkeit, aber gleich eine 100%ige. Holm Natschke wählt einen tiefen Laufweg und wird per weitem Ball, der die Abwehrreihe der Gastgeber komplett entblößt, bedient. Der Angreifer versucht den Keeper per Lupfer zu überwinden, doch Dominic Jentzsch hat den Braten gerochen und kann locker parieren. Allerdings wird der zur Unterstützung eilende Max Starschinski in den Abschluss hinein mit unfairen Mitteln zu Fall gebracht, sodass Schiedsrichter Holger Gliesing einen Freistoß in Strafraumnähe verhängt. Max Starschinski selbst nimmt sich dessen an und jagt die Kugel zum schmeichelhaften Ausgleich und Halbzeitstand in die Maschen.

 

Wer nun dachte, der Favorit kommt mit dem Rückenwind des Ausgleiches aus der Kabine, sah sich recht schnell getäuscht. Denn nach nur wenigen Sekunden nach Wiederanpfiff markiert Maik Schirmer für seine Farben die erneute Führung. Der Gastgeber ist bei einem Aufbaupass der Lawalder dazwischen, geht auf die Grundlinie, flankt und vollendet in der Mitte. Nach etwa einer Stunde verhindert erst Marcel Buchholz und dann der eingewechselte Max Richard Kalauch das 3:1. In Minute 69 kommt Lila-Weiß mal durch einen langen Ball vor des Gegners Tor. Der ebenfalls eingewechselte Justin Born schickt Johannes Stark auf rechts. Der Flügelflitzer flankt gut, doch wird vor dem einköpfbereiten Danny Maik Wollmann geklärt. Sechs Minuten später geht Johannes Stark auf links die Linie entlang und legt clever in den Rückraum ab. Dort macht sich Holm Natschke ganz lang und verwandelt gegen die Laufrichtung des Torwartes zum Ausgleich. Die letzte nennenswerte Aktion in der regulären Spielzeit hat Lawalde. Clemens Matthes bedient dabei Max Richard Kalauch. Dessen Direktabnahme geht aber knapp über den Kasten. 2:2 nach 90 Minuten – es geht in die Verlängerung.

 

Hier passiert die ersten zehn Minuten wenig, ehe Max Starschinski ein Dribbling erfolgreich gestaltet, bei seinem Abschluss aber am Pfosten scheitert. Gleicher Spieler zirkelt zwei Minuten später auch einen Schuss von der Strafraumkante am langen Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite pariert Marcel Buchholz bei einem Konter stark und Clemens Matthes rettet beim freien Nachschuss von Marco Preibsch auf der Linie. Im zweiten Durchgang der Verlängerung bedient Max Starschinski Holm Natschke per Flanke, doch dessen Kopfball wird sichere Beute des Torwartes. Fünf Minuten vor dem Ende zieht Johannes Stark auf außen an und sieht im Zentrum Danny Maik Wollmann. Der Angreifer zieht aus Nahdistanz direkt ab und trifft dabei den Schlussmann mittig im Gesicht. Den schwer zu verwertenden Abpraller setzt Max Richard Kalauch knapp über den Kasten. In der letzten Aktion hat Großschweidnitz-Löbau den Sieg auf dem Fuß, doch geht ein Drehschuss von der Strafraumkante am Knick vorbei. So muss das Elfmeterschießen über Sieg und Niederlage entscheiden.

 

Der SC beginnt, Lawalde wird nachziehen. Marco Preibsch verwandelt problemlos. Für Lawalde tritt Holm Natschke an und muss sich dem Keeper geschlagen geben. Doch hat dieser sehr eindeutig zu früh die Linie verlassen und der Elfmeter wird nachgeholt. Im zweiten Anlauf macht es der Lawalder Kapitän besser und verwandelt. In der Folge verwandeln sowohl alle SCler (Andreas Graf, Lukas Ribling, Rico Flammiger) als auch TSGler (Danny Maik Wollmann, Max Starschinski, Louis Winkler) sicher und für die Torhüter chancenlos. Der letzte Schütze der Gastgeber zielt dann aber zu hoch, sodass Justin Born mit seinem Treffer das Weiterkommen für seine Farben sichert.

 

Fazit: Lawalde gelang es zu keiner Phase des Spiels der Favoritenrolle in dieser Partie gerecht zu werden. Großschweidnitz-Löbau war die agilere, wachere und zielstrebigere Mannschaft und dem Sieg näher als der Gegner. Doch am Ende steht trotzdem das Erreichen der nächsten Runde für die Lila-Weißen, die dann den FSV Kemnitz erwarten.

 

verfasst: R. Hielscher

Zurück

Akzeptieren