Spielbericht: Kreisliga Staffel 2, 17. Spieltag FSV 1990 Neusalza-Spremberg - TSG Lawalde
FSV 1990 Neusalza-Spremberg II. - TSG Lawalde
Sieg im „Sechs-Punkte-Spiel“
FSV 1990 Neusalza-Spremberg II. - TSG Lawalde 2:6 (0:2)
Tore: 0:1 Manuel Choroba/23., 0:2 Manuel Choroba/38., 0:3 Steffen Matthes/47., 0:4 Manuel Choroba/54., 0:5 Holm Natschke/58., 1:5 Stefan Ziemens/65., 2:5 Stefan Ziemens/68.(FE), 2:6 Marcus Scholz/70.(FE)
Die TSG spielte mit:
Marcel Buchholz – Marcus Scholz (C), Clemens Matthes, Andreas Kubitz, Matthias Gäbel – Lars Drewniok, Tobias Schlage (David Dietsch/61.) – Steffen Matthes, Marc Schweter, Holm Natschke – Manuel Choroba
Nach dem erfolgreichen Auftakt gegen Oderwitz wollten die Lawalder auch gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf einen „Dreier“ einfahren. Gespielt wurde dabei erneut wie in der Vorwoche auf dem Kunstrasenplatz in Cunewalde.
Beide Mannschaften beginnen das Spiel ohne wirkliche Abtastphase. Dabei haben die Neusalzaer den besseren Start und geben in Form von Martin Grafe einen ersten gefährlichen Schuss ab, der aber durch den Lawalder Schlussmann entschärft werden kann. Es dauert dann bis zur 15. Minute, ehe die Lila-Weißen zu einem erwähnenswerten Abschluss gelangen. Clemens Matthes zieht nach einer abgewehrten Ecke scharf ab. Auf der Gegenseite flankt der agile und bewegliche Stefan Ziemens gefühlvoll in den Strafraum, Felix Wellschmidt zielt mit dem Kopf aber neben den Pfosten. Jonny Richter versucht sich mit einem Schuss aus der Distanz, zielt jedoch auch neben das Tor. Für Lawalde hat Holm Natschke nach einer Flanke eine gute Strafraumszene, wird aber noch vor einem Schuss vom Ball getrennt. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß durch Marcus Scholz auf Manuel Choroba entsteht das 0:1. Der pfeilschnelle und bullige Angreifer setzt sich gleich gegen mehrere Verteidiger durch, dringt in den 16ner ein und überwindet Raimund Balke aus kurzer Distanz. Nach exakt einer halben Stunde ergibt sich für den FSV nach einem Ballverlust vor der eigenen Box die Gelegenheit zum Ausgleich. Stefan Ziemens kann jedoch vorerst durch Marcus Scholz vom Ball getrennt werden, doch die Chance lebt noch, da die Lawalder die Kugel einfach nicht aus der Gefahrenzone bekommen. Letztendlich schieben die Gastgeber das Leder aus spitzem Winkel und ins Toraus. Danach erspielen sich die TSGler zwei gute Möglichkeiten. Durch einen Seitenwechsel von Tobias Schlage hat Steffen Matthes Zeit zum Flanken. In der Mitte findet er Holm Natschke, der aber noch rechtzeitig geblockt werden kann. Bei der zweiten Szene rollt der Angriff über Manuel Choroba und Clemens Matthes. Am Ende ist es Lars Drewniok der abzieht, aber sein Ziel verfehlt. In der 38. Minute findet ein Abschlag von Marcus Scholz den Kopf von Holm Natschke, der die Pille direkt in den Lauf von Manuel Choroba verlängert. Der Angreifer lässt sich diese Möglichkeit nicht entgehen und vollendet trocken in die lange Ecke. Danach drücken die Gastgeber auf den Anschluss. Die beste Chance vereitelt dabei Matthias Gäbel, der vor dem einschussbereiten Stefan Ziemens per Kopf rettet. Allerdings haben die Lawalder in Form von Manuel Choroba auch das 3:0 auf dem Fuß. Nach Pass von Holm Natschke ist er durch, scheitert aber am gut reagierenden Raimund Balke, der auch beim Nachschuss zur Stelle ist.
Die zweite Hälfte beginnt dann mit einem Paukenschlag. Nach nur 70 Sekunden setzt sich Manuel Choroba stark gegen Pascal Gerber durch, dribbelt gen gegnerisches Tor und schießt Richtung langem Pfosten. Dort ist Steffen Matthes zur Stelle und netzt problemlos ein. Nur sieben Minuten später kann die komplette Neusalzaer Hintermannschaft Manuel Choroba erneut nicht halten und es steht 4:0. Damit aber nicht genug, denn nur vier Zeigerumdrehungen später erzielt Holm Natschke per Direktabnahme der Ecke von Lars Drewniok das fünfte Tor. Mit diesem sicheren Vorsprung im Rücken schleicht sich nun jedoch der Schlendrian ein bei den Lawaldern. Dies nutzt Stefan Ziemens zum 1:5, bei dem er im Strafraum die Kugel nach Flanke gut behauptet und überlegt einnetzt. Kurz darauf wird er im 16ner zu Fall gebracht und verwandelt den fälligen Strafstoß sehr sicher zum 2:5. Die aufkeimende Hoffnung der „Roten“ ist dann zwei Minuten später allerdings schon wieder dahin. Manuel Choroba wird ebenfalls im Strafraum gefoult. Den Elfmeter jagt Marcus Scholz humorlos unter den Querbalken. In der Folge hat Marc Schweter mehrmals die Gelegenheiten zu erhöhen. Er vergibt aber ebenso wie zwei Mal Jonny Richter auf der Gegenseite und der eingewechselte Franz Schröer per Kopf.
Fazit: Das Ergebnis liest sich recht eindeutig. So eindeutig war der Sieg am Ende jedoch nicht, allerdings trotzdem verdient. Wichtig sind am Ende die drei Punkte und der gewonnene Abstand zu einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.
verfasst: R. Hielscher