Kreispokal - Viertelfinale TSG Lawalde - VfB Zittau

Starke zweite Hälfte ebnet Halbfinaleinzug

 

TSG Lawalde – VfB Zittau 6:1 (0:0)

Tore: 1:0 Laurin Egea-Gimenez/54., 2:0 Eric Huber/61., 3:0 Yannic Israel/64., 4:0 Eric Huber/70.(FE), 4:1 Jakub Frankiewicz/76.(HE), 5:1 Fabrice Fritsche/84., 6:1 Yannic Israel/87.

 

Zuschauer: 176

 

Schiedsrichter: Sebastian Runge (SV Blau-Weiß Deutsch-Ossig)

 

Rote Karte: Christoph Süselbeck/67. (Notbremse)

 

Die TSG spielte mit:
Thomas Bönsch – Laurin Egea-Gimenez, Danny Maik Wollmann, Christoph Süselbeck, Malte Buhl – Lukas Biesterfeld (Fabrice Fritsche/46.), Justin Born (C) (Jack Maschewski/73.), Eric Huber, Roy Jahnel (Yannic Israel/46.), Corvin Sänger (Nils Lutze/83.) – Marvin Seifert (Paul Brösel/67.)

 

Zum ersten Pokalheimspiel seit über zwei Jahren (damals empfing man auch den VfB) treffen der Ligazweite und –dritte im einzigen Viertelfinale zweier Kreisoberligisten aufeinander.

 

Die Begegnung kommt bei sonnigen Oktoberwetter nur schwer in Gang. Zwar agieren beide Mannschaften durchaus mit Tempo, doch die jeweiligen Abwehrreihen stehen recht sicher, sodass das Spielgeschehen zumeist zwischen beiden Strafräumen stattfindet. Den ersten Torschuss setzen die Lawalder in Form von Christoph Süselbeck aus der Ferne aufs Tor der Gäste (24.) und auf der anderen Seite findet eine Ablage von Sarif Jalloh im Strafraum keinen Abnehmer (25.). Nun kommt die Partie langsam ins Rollen und Corvin Sänger kommt nach einem flach vorgetragenen Angriff zum Abschluss. Sein Versuch ist zwar scharf aber zu ungenau. Für die Zittauer versucht sich Jakub Frankiewicz aus der Distanz, stellt damit aber Thomas Bönsch vor keine großen Schwierigkeiten. Glück haben dann die Zittauer bei Malte Buhls flacher Hereingabe, die nach zweimaligen Abfälschen von verteidigenden Beinen knapp nebens Tor fliegt (36). In der Schlussphase des ersten Durchganges fängt Danny Maik Wollmann einen Querpass ab, der es dem VfB ermöglicht hätte allein aufs Tor zu marschieren und nach einer guten Einzelaktion zieht Vadym Vydolob knapp am Tor vorbei. Durch Lawalde wird es dann nochmal von der rechten Angriffsseite aus gefährlich. Die Hereingabe von Marvin Seifert bringt Roy Jahnel per Kopf aufs Tor, doch Mirek Dobrichovsky ist mit einer Parade zur Stelle.

 

Lawalde kommt mit frischen Personal aus der Kabine und baut sogleich Druck auf. Nach einer Flanke von Eric Huber verpasst Justin Born mit einem Schritt im Zentrum die Führung. Diese erzielt dann zwei Minuten später Laurin Egea-Gimenez. Nach Steckpass von Justin Born knallt er den Ball mit Wucht zum 1:0 in die kurze Ecke. Wieder nur zwei Zeigerumdrehungen später bringt Christoph Süselbeck einen Freistoß aufs Tor. Mit den Fingerspitzen gelingt es dem VfB-Keeper das Leder noch an die Latte zu lenken. Den fälligen Eckstoß von Yannic Israel schließt Fabrice Fritsche per Kopf ab, doch erneut ist Mirek Dobrichovsky auf den Posten. Für ein wenig Entlastung für die nun fast ausschließlich defensiv gebundenen Zittauer sorgt Vadym Vydolob, der aber am Tor vorbeischießt (57.). Nach einer Stunde Spielzeit spielt Danny Maik Wollmann den freien Eric Huber an der Strafraumgrenze an. Dieser ist nicht aufzuhalten und trifft mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:0. Lawalde nun fast im Minutentakt mit gefährlichen Abschlüssen. Den nächsten hat Fabrice Fritsche nach Vorlage von Yannic Israel aber der Torwart kann hier gut den Winkel verkürzen. In Minute 64 die Heimelf mit exzellenten Umschaltspiel und nach vier Kontakten liegt der Ball im Tor der Zittauer – Yannic Israel vollendet die Vorlage von Fabrice Fritsche. Nach einem weiten Ball der Gäste bringt Christoph Süselbeck seinen Gegenspieler als „letzter Mann“ zu Fall und muss mit der roten Karte das Spielfeld verlassen. Doch der Lawalder Dominanz tut dies keinen Abbruch. Corvin Sänger wird im gegnerischen Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelt Eric Huber sicher. Und auch für die Zittauer soll es sechs Minuten später einen Strafstoß geben. Zuerst pariert Thomas Bönsch nach einer Ecke den wuchtigen Kopfball von Jakub Frankiewicz. Den Abpraller will Eric Huber aus der Gefahrenzone wuchten, trifft dabei aber den abgewandten Malte Buhl aus Nahdistanz an der Hand. Der Elfmeter ist hier durchaus eine harte Entscheidung. Jakub Frankiewicz schnappt sich den Ball und verwandelt sicher. In der Folge bleibt Lila-Weiß trotz Unterzahl das bessere Team und schraubt das Ergebnis sogar noch weiter in die Höhe. Nach 84 Minuten flankt Yannic Israel auf Fabrice Fritsche, der zum 5:1 abschließt. Den Schlusspunkt in einer einseitigen zweiten Hälfte setzt dann Yannic Israel nach Vorarbeit von Fabrice Fritsche (86.).

 

Fazit: Im ersten Spielabschnitt war es ein ausgeglichenes Spiel mit besseren Ansätzen bei den Gastgebern. In der zweiten Hälfte erarbeiteten sich die Lawalder dann Chance um Chance und drängten die Gäste in die Verteidigung. Auch die numerische Unterzahl nach dem Platzverweis ließ an der Dominanz der Hausherren keine Zweifel aufkommen und so steht am Ende der sehr verdiente Einzug ins Pokalhalbfinale.


verfasst: R. Hielscher

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