Kreispokal - Achtelfinale FSV Kemnitz - TSG Lawalde

Kemnitz verdeutlicht Lawalder Defizite

 

FSV Kemnitz - TSG Lawalde 6:1 (1:0)

Tore: 0:1 Hans Angermann/45.(FE), 2:0 Paul Renger/59., 3:0 Hans Angermann/64., 4:0 Paul Tempel/72., 5:0 Max Tempel/78., 6:0 Simon Weckwerth/86., 6:1 Max Starschinski/89.


Die TSG spielte mit:
Dominic Lutze – Roy Jahnel, Emilio Sanftenberg, Richard Freudenreich, Malte Buhl (Louis Winkler/70.) – Corvin Sänger, Jack Maschewski (Max Richard Kalauch/79.), Max Starschinski, Maurice Fritsche (Eric Anders/60.), Nils Lutze – Justin Born

 

SR: Sandro Benad-Hambach (SV Lautitz 96)

 

Zuschauer: 120


Im Pokalachtelfinale kommt es zur Neuauflage des Finales der letzten Saison, wobei die Kemnitzer Heimrecht genießen.


Und die Gastgeber beginnen sofort forsch und zwingen die Lawalder zu einem Fehler, der fast in der schnellen Führung mündet, doch Dominic Lutze hat die Hand auf dem Ball und das Tor von Paul Renger findet zu Recht keine Anerkennung. In der Folge hat Lawalde dann etwas mehr vom Spiel. Eine erste Schusschance hat Nils Lutze in Minute 11. Wenige Sekunden später ist Max Starschinski nicht zu halten und wird von Arne Salomo als letzter Mann von den Beinen geholt. Warum es hier keine rote Karte gibt, bleibt das Geheimnis des Schiedsrichters. Wenig später (14.) zieht erneut Max Starschinski davon und schließt ab. Wenn er hier den tief laufenden Nils Lutze sieht, ist die Chance zur Führung groß. Für Kemnitz schließt Max Tempel eine Flanke per Kopf ab, zielt aber zu ungenau (16.). Für Lawalde versucht sich Nils Lutze aus der Distanz, doch Oliver Haase pariert problemlos (19.). Danach passiert vor beiden Toren recht wenig. Nach einer halben Stunde muss Dominic Lutze dann zwei Mal wach sein, als er einen Tiefenball klärt und einem ansatzlosen Schuss pariert. Kemnitz dann mit der nächsten guten Gelegenheit, doch die Hereingabe von Richard Renger ist für Max Tempel am langen Pfosten zu weit. Auf der Gegenseite spielen sich Roy Jahnel und Max Starschinski durch, doch auch hier ist der Querpass auf Maurice Fritsche zu lang. Die bis dato größte Chance hat dann Hans Angermann mit einem Schuss im Strafraum, doch trifft er nur den Pfosten (36.). Fünf Minuten später kombiniert Lawalde das erste Mal geduldig und wird sogleich gefährlich. Roy Jahnel zieht aus 20 Metern ab, doch Oliver Haase macht sich lang und lenkt den Schuss um den Pfosten. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit bringen sich die Lawalder dann selbst in die Bredouille. Erst verliert Corvin Sänger den Ball nahe des eigenen 16ers, doch mit vereinten Kräften kann der Abschluss aufs Tor geblockt werden. In der letzten Aktion vor der Pause das gleiche Spiel. Dieses Mal vertändelt Emilio Sanftenberg. Dominic Lutze versucht zu retten, was zu retten ist, kommt gegen Max Tempel aber zu spät und so gibt es Elfmeter. Diesen versenkt Hans Angermann sicher.

 

Ähnlich wie die erste Hälfte begann, startet die zweite – mit einem erzwungen Fehler durch Kemnitzer Aggressivität, doch Max Tempel bekommt die Kugel aus Nahdistanz nicht aufs Tor. In der Folge sind die Gastgeber klarer in ihren Aktionen und machen nach gut einer Stunde das zweite Tor. Zentral 18 Meter vor dem Tor fühlt sich niemand für Paul Renger verantwortlich. In Ruhe kann er sich den Ball zurecht legen und sich gefühlt die Ecke aussuchen. Mit einem platzierten Schuss in den Winkel lässt er dem Lawalder Schlussmann keine Abwehrchance. Danach trifft Kemnitz in regelmäßigen Abständen noch vier weitere Male. In Minute 64 wird die Hintermannschaft der Gäste überlaufen und Hans Angermann muss nach Querpass nur noch den Fuß hinhalten. Danach trifft Max Tempel (72.) und bei einem schnell ausgeführten Freistoß ist Kemnitz wacher und stellt erneut durch Max Tempel auf 5:0. In Minute 86 wehren gleich zwei Kemnitzer Verteidiger im eigenen Strafraum mit der Hand ab. Der Pfiff bleibt aus, die Gastgeber spielen weiter und kontern sich so zum halben Dutzend. Ergebniskosmetik in Minute 89 betreibt Max Starschinski nach Steckpass von Eric Anders.

Fazit: Lawalde war in diesem Spiel 30 Minuten konkurrenzfähig und hatte besonders im zweiten Durchgang den Kemnitzern nichts entgegenzusetzen und ergab sich nach dem 2:0.

verfasst: R. Hielscher

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