Kreisoberliga - 9. Spieltag TSG Lawalde - SV Gebelzig 1923

Zähes Spiel mit verdienten Sieger

 

TSG Lawalde – SV Gebelzig 1923 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 Marvin Seifert/45., 1:1 Oscar Kutzner/47., 2:1 Corvin Sänger/84.

 

Zuschauer: 56

 

Schiedsrichter: Sebastian Winkler (SV Lok Schleife)

 

Die TSG spielte mit:
Thomas Bönsch – Emilio Sanftenberg, Danny Maik Wollmann (C), Richard Freudenreich – Justin Born, Jack Maschewski, Maurice Fritsche (Nils Lutze/64.), Corvin Sänger, Roy Jahnel – Louis Winkler (Lukas Biesterfeld/46.), Marvin Seifert (Vincent Jarmer/46.)

 

Bei strahlenden Sonnenschein und angenehmen Temperaturen treffen die Lawalder und Gebelziger auf dem Cunewalder Kunstrasenplatz aufeinander.

 

Beide Mannschaften haben sich viel vorgenommen, gehen aber mit unterschiedlichen Ansätzen in die Begegnung. Die Gäste stehen von Beginn an recht tief mit einer Fünferkette und wollen so Gegentore vermeiden. Dementsprechend Lawalde mit mehr Ballbesitz und einer ersten Chance in Minute 4. Nach guter Seitenverlagerung setzt sich Marvin Seifert bis auf die Grundlinie durch, doch beim Querpass ist der Torwart zur Stelle. In der Folge tut sich die Heimelf schwer, die gut verteidigenden Gebelziger ernsthaft in Gefahr zu bringen. So bringt erst ein Standard die nächste Möglichkeit nach 25 Spielminuten. Eine Ecke wird kurz ausgeführt und Roy Jahnel kommt aussichtsreich zum Abschluss, doch erneut kann André Feller parieren. Die Gastgeber bleiben jetzt dran und haben Sekunden später die Führung auf dem Fuß. Louis Winkler erläuft klasse einen Ball und legt diesen mustergültig zurück. Justin Born kommt aus dem Rückraum, doch setzt er die Kugel aus 11 Metern über die Querlatte. Wieder nur wenige Augenblicke später bedient Roy Jahnel Danny Maik Wollmann, der aber aus spitzen Winkel am Schlussmann der SVler scheitert. Dann springen wir schon in die Schlussphase der ersten Hälfte. In Minute 44 gibt Gebelzig den ersten Torschuss ab, der aber von Thomas Bönsch zur Ecke abgewehrt werden kann. Diese wird abgewehrt und fast im direkten Gegenzug macht die TSG das 1:0. Jack Maschewski setzt schön Marvin Seifert in Szene. Dieser kann sich um seinen Bewacher drehen und am Torwart vorbei die Führung besorgen.

 

In der Pause wechselt Lawalde zwei Mal und tauscht den Angriff einmal durch. Doch wie aus dem nichts macht Gebelzig den Ausgleich. Einer der vielen hohen und weiten Pässe kann in Minute 47 nicht verteidigt werden und überrascht sowohl die Abwehrreihe als auch den Torsteher. So kann Oscar Kutzner ungestört einschieben. In der Folge laufen die Lawalder wieder an, wo die eben angesprochenen eingewechselten Lukas Biesterfeld und Vincent Jarmer, der sein Debüt im Lawalder Trikot feiert, viel Dampf machen. Auch der später frisch in die Partie gebrachte Nils Lutze fügt sich dort nahtlos ein. Eine erste Möglichkeit zur abermaligen Führung vergibt Jack Maschewski nach schnell und direkt vorgetragenen Angriff (58.). In Minute 70 dribbelt sich Vincent Jarmer in eine aussichtsreiche Position, doch André Feller im Tor bleibt Sieger. Danach versucht sich Corvin Sänger aus Nahdistanz, sein Schuss landet aber neben den Pfosten. Zwölf Minuten vor dem Ende dann eine sehr gute Gelegenheit für Lila-Weiß. Richard Freudenreich flankt gefährlich ins Zentrum, wo sich die Lawalder Offensivreihe den Ball aber selbst entschärft. Auf der Gegenseite mal ein wenig Entlastung für die Gebelziger Hintermannschaft durch einen Eckstoß, den Richard Freudenreich allerdings klären kann. In Minute 84 fällt dann das 2:1 für Lawalde. Emilio Sanftenberg öffnet mit toll getimten Pass die rechte Seite. Dort flankt erneut Richard Freudenreich. Im Zentrum wird der Rettungsversuch von Verteidiger und Torwart zur Vorlage für Corvin Sänger, der keine Probleme hat zu vollenden. Sekunden nach der Führung die Chance zur Entscheidung, als Roy Jahnel auf links durchgeht und Vincent Jarmer bedient. Dieser schießt aber freistehend neben den Kasten. Da in der Folge Gebelzig den Schalter nicht mehr auf Offensive umlegen kann, bleibt es beim knappen aber verdienten 2:1.

 

Fazit: Die Gäste machten es den Lawaldern über die gesamte Spielzeit sehr schwer eigene Chancen zu kreieren. Die neu formierte Fünferkette stand sehr sicher und ließ kaum etwas zu. Doch die Gastgeber blieben stets geduldig und fahren letztendlich verdiente und wichtige drei Punkte ein.


verfasst: R. Hielscher

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