Kreisoberliga - 4. Spieltag TSG Lawalde - SV Lok Schleife
Deutlicher Sieg trotz Rückstand
TSG Lawalde – SV Lok Schleife 5:1 (2:1)
Tore: 0:1 Leonardo Bläse/26., 1:1 Malte Buhl/31., 2:1 Eric Huber/34., 3:1 Justin Born/48., 4:1 Nils Lutze/60., 5:1 Corvin Sänger/89.
Zuschauer: 67
Schiedsrichter: Thomas Frieser (Bertsdorfer SV)
Die TSG spielte mit:
Thomas Bönsch – Laurin Egea-Gimenez, Danny Maik Wollmann (Jack Maschewski/78.), Christoph Süselbeck, Malte Buhl – Yannic Israel, Justin Born (C), Eric Huber (Louis Winkler/63.), Dominik Kaltenbrunn (Lukas Biesterfeld/61.) – Nils Lutze (Roy Jahnel/78.), Marvin Seifert (Corvin Sänger/46.)
Am vierten Spieltag treffen zwei ungeschlagene Mannschaften aufeinander. Beide Teams haben bislang 7 Punkte auf der Habenseite und wollen den positiven Trend fortsetzen.
Einen ersten Annäherungsversuch an das Schleifer Tor wagt Lawalde in Minute 4, als Malte Buhl in der Folge eines Eckstoßes abschließt. Und auch die Schleifer verstecken sich nicht und testen Thomas Bönsch im Tor in der Anfangsphase (7.). Die Gäste sind zu Beginn das griffigere Team und setzt die Heimelf früh unter Druck. Durch zwei so im hohen Pressing gewonnenen Bällen kommen die SVler jeweils zum Abschluss aber nicht zum Torerfolg. Danach haben die Lila-Weißen wieder eine bessere Phase und kommen nach Eckstoß durch Christoph Süselbeck, nach Einwurf durch Justin Born und nach schönem Flügelwechsel durch Laurin Egea-Gimenez zu guten aber allesamt zu ungenauen Abschlüssen. In Minute 26 geht Schleife in Führung. Bei einem Eckball wird bei der Hereingabe nur zugeschaut und Leonardo Bläse schiebt den Ball direkt mit Hilfe des Innenpfostens zur Führung über die Linie. Lawalde schüttelt sich kurz und kommt fünf Zeigerumdrehungen zum Ausgleich. Nils Lutze, Yannic Israel und Malte Buhl lassen den Ball mal flach und schnell in den eigenen Reihen laufen und letztendlich ist es der Außenverteidiger, der abschließt und den hier nicht ganz so gut aussehenden William Krupper im langen Eck überwindet. Drei Minuten später erläuft Nils Lutze einen tiefen Pass auf der rechten Angriffsseite. Über mehrere flüssige Station wird das Geschehen auf die linke Seite verlagert, wo Yannic Israel Eric Huber bedient und nach trockenen Schuss steht es 2:1. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff hat die TSG eine weitere dicke Gelegenheit. Danny Maik Wollmann zieht von hinten mit Ball an und bringt sich im Strafraum in Position. Yannic Israel bedient ihn per Flanke und die Nummer 19 schafft es, die Kugel aus 2 Metern Torentfernung nicht hinter der Linie unterzubringen. Fast im direkten Gegenzug wird das durch Schleife bestraft, doch mit vereinten Kräften kann eine sehr gefährliche Situation durch die Lawalder Defensive geblockt werden.
Die zweite Halbzeit ist noch keine drei Minuten alt und der Ball liegt im Tor der Gäste. Einen weiten Abschlag von Thomas Bönsch nimmt Yannic Israel an, vernascht seinen Gegenspiel, zieht nach innen und bedient den kreuzenden Eric Huber. Der hat den Kopf oben und flankt auf den im Zentrum einlaufenden Justin Born, welcher schneller ist als gleich zwei Verteidiger und so vollenden kann. Nach zwei weiteren vergebenen Gelegenheiten durch Justin Born per Kopf und Nils Lutze per Direktschuss führt erneut ein Abschlag von Thomas Bönsch zum Erfolg. Danny Maik Wollmann verlängert in den Lauf von Nils Lutze, der wuchtig abzieht und dem Keeper keine Abwehrchance lässt. In der Folge hat die Lok mehrfach die Chance das Ergebnis offener zu gestalten, doch kann Danny Maik Wollmann zwei Mal in höchster Not blocken und einmal reagiert Thomas Bönsch reaktionsschnell bei einem Schuss aus der Nahdistanz. Den Endstand besorgt dann auf der anderen Seite Corvin Sänger nach Steckpass von Yannic Israel. Das halbe Dutzend Tore hat in der letzten Minute Roy Jahnel auf dem Fuß, doch verspringt ihm der Ball, als er schon am Torwart vorbei ist im entscheidenden Moment.
Fazit: Lawalde gewinnt deutlich gegen einen durchaus unangenehm zu bespielenden Gegner aus Schleife. Die Begegnung hatte viele unterschiedliche Phasen wobei es den Gastgebern besser gelang, in der jeweiligen die Tore zu machen.
verfasst: R. Hielscher