Kreisoberliga - 3. Spieltag TSG Lawalde - SV Neueibau
Spitzenspiel findet keinen Sieger
TSG Lawalde – SV Neueibau 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Lucas Selinger/27., 1:1 Eric Huber/83.(FE)
Zuschauer: 231
Schiedsrichter: Danilo Jeremias (SV Grün-Weiß Hochkirch)
Die TSG spielte mit:
Marcel Buchholz – Emilio Sanftenberg (Paul Brösel/46.), Danny Maik Wollmann (C), Maurice Fritsche (Malte Buhl/88.) – Justin Born, Jack Maschewski (Marvin Seifert/65.), Nils Lutze (Louis Winkler/46.), Corvin Sänger, Roy Jahnel (Danny Blümel/71.) – Fabrice Fritsche, Eric Huber
Bei wunderbaren Fussballwetter treffen mit Lawalde und Neueibau zwei bislang ungeschlagene Mannschaften aufeinander. Insgesamt 231 zahlende Zuschauer machten sich auf den Weg zum Lawalder „Sand“ und sie sollten eine intensive Begegnung zu sehen bekommen.
Die Gäste beginnen die Partie zurückhaltend und im Abwehrverbund kompakt stehend. Bei eigenen Ballbesitz wird versucht durch weite Bälle die Sturmspitze Lucas Selinger ins Spiel zu bringen. Lawalde zeigt sich spielerischer, benötigt aber bis zur 14. Minute zur ersten Abschlussmöglichkeit, doch Corvin Sängers abgefälschter Schuss geht knapp am langen Pfosten vorbei. Der folgende Eckstoß fällt dann vor die Füße von Justin Born, der das Spielgerät aber in den sonnigen Himmel befördert. Auf der Gegenseite wird Lucas Selinger dann das erste Mal in Szene gesetzt, doch Abwehrchef Danny Maik Wollmann kann ihn ablaufen. In Minute 19 zieht Justin Born aus der Distanz wuchtig ab, doch Nick Richter im Neueibauer Tor kann mit etwas Glück abwehren. Drei Zeigerumdrehungen später Lawalde dann mit Zug. Marcel Buchholz wirft auf Maurice Fritsche ab, der schickt Roy Jahnel lang und dieser wiederum passt ins Strafraumzentrum auf Fabrice Fritsche, der die Kugel aber nicht im Tor unterbringen kann. Im Anschluss gelingt Neueibau mit dem ersten Torschuss die überraschende Führung. Aus stark abseitsverdächtiger Position hat Lucas Selinger viel Platz und Zeit und vollendet unhaltbar in die lange Ecke. In der Folge gibt es viele Freistöße für die Lawalder in aussichtsreichen Positionen. In der 30 Minute versucht es Eric Huber direkt, doch Nick Richter ist auf dem Posten. Ein weiterer ruhender Ball wird auf Justin Born gespielt. Dieser beweist Übersicht und schiebt quer zu Jack Maschewski. Dessen erster Kontakt ist allerdings unsauber und so geht auch der Schuss deutlich über das Tor. Fünf Minuten vor der Pause dann die nächste Großchance für Lila-Weiß. Eric Huber spielt wunderbar tief auf Roy Jahnel, dessen Querpass erreicht Fabrice Fritsche, der platziert abschließt aber am hervorragend reagierenden Neueibauer Schlussmann scheitert.
Im zweiten Durchgang benötigen die Gastgeber etwas, um wieder ins Spiel zu finden. Neueibau gelingt dies besser und Max Hopka hat den ersten Abschluss durch eine abgerutschte Flanke, die auf dem Tornetz landet. Gleiches passiert auch Lucas Selinger, der nach einer Freistoßflanke auf das Tor köpft. Nach exakt einer Stunde kombiniert sich Lawalde dann wieder vor das gegnerische Tor. Jack Maschewski bringt eine Flanke per Kopf gefährlich nach innen (und wird im Anschluss von seinem Gegner elfmeterwürdig abgeräumt). Die Hereingabe verpasst Justin Born, doch Neueibau kann nicht entscheidend klären, sodass Louis Winkler abschließen kann. Seinen platzierten Schuss aber kann ein Verteidiger auf der Linie mit Hilfe des Pfostens retten. In der Folge bleibt die TSG das aktivere Team und berennt das Neueibauer Tor, doch die Gäste verteidigen geschickt. In Minute 82 bugsiert Nick Richter durch schöne Flugparade einen Freistoß von Eric Huber aus der Gefahrenzone. Wenig später spielen die Gastgeber einen Eckstoß kurz aus. Bei der Flanke von Maurice Fritsche wird es dann im Strafraum gefährlich und durch viele Beine unübersichtlich. Justin Born geht zu Fall und der Schiedsrichter gibt unter Protesten der Neueibauer Strafstoß. Diesen verwandelt Eric Huber platziert zum Ausgleich. Im Gegenzug kommt Neueibau nochmal gefährlich vor das gegnerische Tor, doch Maurice Fritsche kann entscheidend klären. Glück haben die Gastgeber dann, als ein Freistoß von Tino Hensel ohne einen Abnehmer zu finden durch den 5-Meter-Raum zischt.
Fazit: Lawalde schafft es nicht, dass deutliche Chancenplus im Ergebnis widerspiegeln zu lassen und muss sich am Ende mit einem Punkt zufriedengeben.
verfasst: R. Hielscher