Kreisoberliga - 25. Spieltag TSG Lawalde - VfB Zittau
Niederlage zum letzten Saisonheimspiel
TSG Lawalde – VfB Zittau 2:4 (1:2)
Tore: 0:1 Enrico Neumann/7., 1:1 Holm Natschke/21., 1:2 Enrico Neumann/45., 1:3 Enrico Neumann/60., 1:4 Mirko Albert/69., 2:4 Jack Maschewski/90.
Zuschauer: 65
Schiedsrichter: André Wählt (SV Königshain)
Die TSG spielte mit:
Marcel Buchholz – Maurice Fritsche (Andreas Kubitz/74.), Louis Winkler, Danny Maik Wollmann (C), Malte Buhl – Justin Born, Danny Blümel, Nils Lutze (Konstantin Anclam/46.[Jack Maschewksi/59.]), Johannes Stark, Eric Huber – Holm Natschke
Beide Mannschaften bestreiten den vorletzten Spieltag mit einigen Personalproblemen und starten mit Spielern aus den Seniorenbereich. Vielen Dank nochmal auch an dieser Stelle an die drei Lawalder für das Aushelfen.
Die Teams begegnen sich in der Anfangsphase abwartend und mit gegenseitigen Respekt. Die Pressinghöhe beginnt bei den Mannschaften in etwa 10 Meter in des Gegners Hälfte, sodass jeweils in Ruhe aufgebaut werden kann. Lawalde gelingt dies zu Beginn einen Tick besser. So auch in Minute 6 als Johannes Stark ein erstes Mal seinem Bewacher enteilen kann, aber am Tor vorbeischießt. Danach passiert im letzten Angriffsdrittel ein folgenschwerer Lawalder Fehlpass. Tim Lemberg passt auf und schickt sofort den stets lauernden Enrico Neumann lang. Einen tiefen Laufweg und einen Haken später hat er freies Schussfeld und schließt trocken zum 0:1 ab. Nach gut einer Viertelstunde kann sich dann Marcel Buchholz im Kasten ein erstes Mal auszeichnen, als er in Folge eines Freistoßes gegen Robert Barannikov parieren kann. Auf Lawalder Seite ergibt sich in Minute 18 eine gute Gelegenheit. Bei einem hohen Ball in den Strafraum kann sich Holm Natschke gut durchsetzen, muss sich aber Elias Teuber, der eine klasse Reaktion zeigt, geschlagen geben. Den schwer zu nehmenden Abpraller erwischt Danny Blümel volley, trifft damit aber nur den Pfosten. In der nächsten Aktion werden dann die Lawalder Bemühungen belohnt. Maurice Fritsche serviert eine Ecke auf den am langen Pfosten lauernden Holm Natschke, der per Kopf das verdiente 1:1 besorgen kann. Nach etwas mehr als einer halben Stunde dann ein großer Aufreger bei einem Zweikampf in dessen Folge das Schiedsrichtergespann eine klare und brutale Tätlichkeit an Malte Buhl nicht ahndet. Immerhin reagiert des Zittauer Trainer, entschuldigt sich für seinen Spieler und wechselt ihn zur Halbzeit aus. Dass es nicht mit einem leistungsgerechten 1:1 in die Pause geht, liegt an einer Lawalder Unachtsamkeit bei einem Einwurf der Zittauer. Robert Barannikov setzt sich clever durch und wieder einmal hat sich Enrico Neumann von seinem Bewacher weggeschlichen und bringt die Eingabe seines Mitspielers mit einem gekonnten Kontakt neben dem langen Pfosten im Tor unter.
Die erste Chance nach Wiederbeginn haben die Gastgeber und erneut ist es die Kombination, die schon zum Ausgleich führte. Wieder hat Holm Natschke nach Eckstoß am langen Pfosten viel Freiraum, dieses Mal ist der Torwart bei seiner Direktabnahme aber auf dem Posten. Danach wird Zittau das immer dominantere und zielstrebiger Team. Patrik Maretschek hat nach 53 Minute eine gute Abschlussmöglichkeit, verzieht aber. Kurz darauf macht sich Marcel Buchholz ganz lang und Malte Buhl kann den Ball von der Linie kratzen. Nach gut einer Stunde bringt der Zittauer Schlussmann einen Freistoß weit nach vorn. Die Gastgeber schätzen den Ball falsch ein und so kann Zittau ungehindert abschließen. Zwar kann Marcel Buchholz parieren, doch Enrico Neumann läuft durch und erzielt nach einer Stunde sein drittes Tor. Zehn Minuten später werden die Lawalder erneut überrannt. Patrik Maretschek, der zuvor noch eine gute Gelegenheit liegen ließ, legt nun gut quer, wo der eingewechselte Mirko Albert mit etwas Glück abgefälscht vollenden kann. Bis in die Schlussphase hinein passiert dann nur wenig aber in dieser kommt die Heimelf noch zu zwei Abschlüssen. Zuerst schießt Jack Maschewski einen bei einem Konter knapp vorbei. Danach jagt Malte Buhl den Ball und zwingt Samuel Asante-Boye zu einem Fehlpass. Jack Maschewski ist Nutznießer und schießt wuchtig zum Endstand von 2:4 ein.
Fazit: Zittau siegt verdient auch aufgrund des effektivsten Spielers auf dem Platz, welcher sich drei Mal in die Torschützenliste eintragen konnte.
verfasst: R. Hielscher