Kreisoberliga - 24. Spieltag Sportclub Großschweidnitz-Löbau - TSG Lawalde

Verdiente Derbyniederlage

 

SC Großschweidnitz-Löbau - TSG Lawalde 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Sebastian Müller/40., 2:0 Maik Schirmer/90.+5

 

Zuschauer: 163

 

Schiedsrichter: Sandro Mollinger (SV Neueibau)

 

Die TSG spielte mit:
Danny Maik Wollmann – Nils Lutze, Justin Born (C) (Johannes Stark/70.), Emilio Sanftenberg, Maurice Fritsche – Louis Winkler, Lukas Biesterfeld (Fabrice Fritsche/58.), Roy Jahnel, Corvin Sänger – Eric Huber, Vincent Jarmer

 

Zum Derby ereilt Lawalde die erste schlechte Nachricht schon vor dem Spiel. Torwart Thomas Bönsch kann aufgrund einer Handverletzung nicht das Tor hüten und so muss die Startelf gehörig durcheinandergewürfelt werden. Für ihn geht Kapitän Danny Maik Wollmann zwischen die Pfosten.

 

Und die erste Parade des Aushilfskeepers lässt nicht lange auf sich warten, denn bereits nach vier Minuten muss er einen Schuss entschärfen. Der Sportclub ist über die gesamte erste Halbzeit das agilere Team und schafft es besser in die jeweiligen defensiven Zweikämpfe zu kommen und die Räume für die Gäste zu verdichten. Gefährlich wird es so nur in einem Strafraum. In Minute 35 versucht sich Christoph Süselbeck per Freistoß, die Mauer kann aber zur Ecke abwehren. Zwei Zeigerumdrehungen später flankt Max Träger in den Rückraum, wo Christoph Jähne sich die Ecke aussuchen kann, denn Ball aber nicht trifft und so recht deutlich verzieht. Kurz darauf gibt es Eckstoß für den Sportclub. Im Zentrum kommt Sebastian Müller zum Abschluss per Kopf. Danny Maik Wollmann ist dazwischen, doch der Kapitän der Gastgeber kommt erneut zum Abschluss. Leicht abgefälscht geht die Kugel dann unhaltbar ins Tor. In der Nachspielzeit wird es dann nochmal wild. Der bereits verwarnte Christoph Jähne geht von hinten etwas zu rustikal gegen Corvin Sänger in den Zweikampf. Im weiteren Geschehen stoßen mehrere Spieler zusammen, was zu einer Verletzung bei Benny Miersch führt. Der verletzte Spieler muss daraufhin ausgewechselt werden - wir wünschen schnelle Genesung - und der Foulende wird mit der Ampelkarte vom Platz gestellt.

 

Nun in Unterzahl agierende schiebt sich der Sportclub tiefer in die eigene Hälfte und überlässt den Gästen den Ball. Lawalde kommt so besser ins Spiel und hat nach Wiederbeginn die beste Phase. Nach 48 Minuten wird eine Lawalder Ecke zwar abgewehrt, doch Lila-Weiß bleibt in Form von Lukas Biesterfeld in Ballbesitz. Nach Pass auf Justin Born flankt dieser butterweich auf Roy Jahnel, der die Kugel mit Kopf und Oberschenkel vorbei an seinem Gegenspieler an- und mitnimmt und mit Schuss aus Nahdistanz an Lukas Ribling zum Ausgleich vollendet. Zur Verwunderung aller nimmt jedoch der Assistent die Fahne hoch und moniert ein Handspiel. Eine Aussage, die selbst bei den Gastgebern für reichlich Schmunzeln sorgt. Lawalde bleibt aber dran und hat in Form von Eric Huber einen guten Abschluss. Aus der Distanz zieht er platziert ab, aber der Torwart pariert stark. Danach bleibt bei den Gästen vieles Stückwerk und die Angriffsbemühungen bleiben an den gut verschiebenden Cluberern hängen. In Minute 74 ergibt sich dann aber doch noch die Chance auf den Ausgleich. Symptomatisch aber blockt den Kopfball von Eric Huber, bei dem Lukas Ribling wohl kaum noch rangekommen wäre, ein eigener Mitspieler. In der Schlussphase kontert der Sportclub dann erstmals gefährlich. Zuerst vergibt der eingewechselte Maik Schirmer eine Hereingabe freistehend noch recht kläglich, um in der nächsten Aktion unhaltbar unter die Latte zu vollenden.

 

Fazit: Lawalde geht im Saisonendspurt immer mehr die Luft aus. Der Sportclub entscheidet das Derby mit konsequenter Laufarbeit und Zweikampfführung für sich, währenddessen die Gäste in diesen Kriterien vieles vermissen ließen.


verfasst: R. Hielscher

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