Kreisoberliga - 2. Spieltag TSG Lawalde - SV Klitten/Boxberg

3:3 verloren

 

TSG Lawalde – SV Klitten/Boxberg 3:3 (1:1)

Tore: 0:1 Eric Hennig/5., 1:1 Danny Maik Wollmann/25., 2:1 Yannic Israel/63., 3:1 Lukas Biesterfeld/72., 3:2 Eric Hennig/76., 3:3 Justin Schulze/90.+6 (FE)

 

Zuschauer: 70

 

Schiedsrichter: Torsten Aust (SV Grün-Weiß Hochkirch)

 

Die TSG spielte mit:
Thomas Bönsch – Emilio Sanftenberg (Malte Buhl/71.), Danny Maik Wollmann (C), Christoph Süselbeck, Laurin Egea-Gimenez – Yannic Israel, Justin Born, Jack Maschewski (Louis Winkler/41.), Roy Jahnel (Lukas Biesterfeld/71.) – Eric Huber, Marvin Seifert

 

Zum ersten Heimspiel der Saison gastiert der Aufsteiger aus Klitten/Boxberg auf dem Lawalder Sand.

 

Und dieser geht nach fünf Minuten direkt in Führung. Die Lawalder Hintermannschaft bekommt einen Ball nicht geklärt, was der Gast zu einem guten Steckpass nutzt. Dieser wird direkt und scharf vor das Tor gespielt, wo Eric Hennig in bester Mittelstürmermanier die Kugel über die Linie drückt. Nach einem Stockfehler im Aufbau wenig später kann Jakob Vogt allein aufs Tor zulaufen, jedoch ist sein Abschluss keine Gefahr. Auf der Gegenseite hat Yannic Israel mal Platz, doch Nico Richter im Tor der Gäste ist bei seinem Schuss zur Stelle. In der Folge konzentriert sich der SV auf das Verteidigen des eigenen Tores, was bis zur 25. Minute gelingt. In dieser lässt die Heimelf das Spielgerät mal schnell und direkt in den eigenen Reihen laufen. Letztendlich bedient Jack Maschewski Danny Maik Wollmann, der überlegt ausgleichen kann. Nach dem Ausgleich wird Lawalde besser, wird aber nur gelegentlich zwingend. So beispielsweise in der 29. Minute, nachdem Marvin Seifert und Yannic Israel per Doppelpass nach vorne kommen, letztgenannter verzieht aber knapp per Außenriss. Und noch einmal kurz vor der Halbzeit kommt Lila-Weiß gefährlich vor das Tor. Eine Freistoßflanke von Christoph Süselbeck bringen aber weder Danny Maik Wollmann noch Marvin Seifert per Nachschuss im Tor unter.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit hat dann Kapitän Justin Born die Führung auf dem Fuß. Nach Flanke von Roy Jahnel und getimter Hereingabe verpasst er aber im Zentrum. Vier Zeigerumdrehungen danach ist Marvin Seifert durch, verstolpert aber unglücklich den Ball, sodass die nächste große Chance nicht zum Erfolg führt. Drei Minuten später nimmt der Angreifer einen hohen Ball sehenswert an und zieht aus der Drehung ab. Hier packt Nico Richter eine tolle Parade aus und verhindert so den Einschlag. In Minute 58 wehrt der Keeper dann weit aus seinem Kasten einen langen Pass per Kopf ab. Dieser kommt an der Mittellinie bei Emilio Sanftenberg an, welcher sofort abschließt. Kurz vor dem Tor setzt der Schuss aber auf und geht knapp über den Querbalken. In der nächsten Aktion fällt dann endlich der längst überfällige Treffer für Lila-Weiß. Christoph Süselbeck bringt hier einen langen Chip in den Lauf von Yannic Israel. Dieser lässt sich auf dem Weg zum Tor nicht aufhalten und jagt die Kugel in die Maschen. Als dann neun Minuten später der eben eingewechselte Lukas Biesterfeld nach Querpass von Eric Huber vor dem herauskommenden Torwart das 3:1 markiert, scheint das Spiel entschieden. Doch nach einer Ecke der TSG kommen die SVler das erste Mal in der zweiten Hälfte vor das Lawalder Tor und erzielen den Anschluss. Bei einer Flanke ist Eric Hennig am zweiten Pfosten unbewacht und lässt sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen. Auf der Gegenseite nimmt Yannic Israel eine hohe Flanke an, dribbelt sich am Gegner vorbei, trifft aber mit seinem Schuss nur die Latte. In der fünfminütigen Nachspielzeit wirft Klitten/Boxberg nun alles nach vorn und hat nach einer Ecke den Ausgleich auf den Kopf, doch Louis Winkler rettet auf der Linie. In der nächsten Aktion setzen sich die Gäste um und in den Lawalder Strafraum fest, doch Laurin Egea-Gimenez kann per mustergültiger Grätsche klären. Doch anstatt eines Schlusspfiffes ertönt ein Elfmeterpfiff. Das Geschenk nimmt Justin Schulze gerne an und verwandelt mithilfe des Innenpfostens zum 3:3.

 

Fazit: Nach einer schwachen ersten Hälfte steigert sich Lawalde im zweiten Durchgang und geht mit zwei Toren in Führung. Dass das am Ende nicht zum Sieg reicht, liegt zum einen an dem Willen der Gäste aber andererseits auch an der Chancenverwertung der Gastgeber davor und der nach dem 3:2 folgenden Passivität und fehlenden Cleverness beim Schützen des eigenen Tores.


verfasst: R. Hielscher

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