Kreisoberliga - 18. Spieltag Seer Wölfe F.C. - TSG Lawalde
Keine Punkte in See
Seer Wölfe F.C. - TSG Lawalde 3:1 (3:0)
Tore: 1:0 Oliver Nitsche /24., 2:0 Bogumil Jablonski/29., 3:0 Max Starschinski/37., 3:1 Roy Jahnel/68.
Zuschauer: 230
Schiedsrichter: André Wende (SpVgg. Lohsa/Weißkollm)
Die TSG spielte mit:
Thomas Bönsch – Emilio Sanftenberg, Danny Maik Wollmann (C), Maurice Fritsche (Richard Freudenreich/69.) – Justin Born (Paul Brösel/38.), Jack Maschewski (Louis Winkler/69.), Vincent Jarmer, Nils Lutze, Roy Jahnel (Timo Müller/69.) – Fabrice Fritsche (Scott Maschewski/69.), Eric Huber
Am Sonntagmorgen 10:30 Uhr heißt es für die Lawalder erstmals seit sehr langer Zeit wieder Fußballspielen auf Naturrasen. Und dies versuchte man, so viel sei vorweggenommen, auch trotz der dafür recht schwierigen Platzverhältnisse über die gesamte Spielzeit.
Von Beginn an kommen die Gäste besser in die Begegnung, lassen sich nicht von der körperbetonten Gangart der Wölfe beeindrucken und haben auch mit den erwartet lang geschlagenen Bällen auf Bogumil Jablonski keine Probleme. Dafür stellt die TSG die Seer Abwehr durch viele in den Strafraum geflankte und tief gespielte Bälle vor die ein oder andere Schwierigkeit und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis das 0:1 für die Lila-Weißen fällt. Doch es kommt in der Folge ganz anders. In Minute 24 befördert sich Thomas Bönsch bei der Klärung eines Eckstoßes den Ball an die Latte. Von dort prallt die Kugel ins Spielfeld zurück und Oliver Nitsche köpft hinter die Linie. Das klare Aufstützen bei seinem Gegenspieler sieht leider kein Unparteiischer. Fünf Minuten später wird der nächste Lawalder Fehler bestraft. Ein weiter Ball kommt direkt zurück, Bogumil Jablonski steht in der Aufrückbewegung der Verteidigung völlig allein und nutzt diesen Freiraum zu einer erfolgreichen Finte und einem trockenen erfolgreichen Abschluss. Die Gäste sind nun völlig aus dem Spiel und laufen zumeist hinterher. Nach 33 Minuten hat Max Starschinski eine erste Möglichkeit, scheitert aber am Torwart. Besser macht er es in der nächsten Situation. Bei einem Einwurf der Seer tief in deren eigener Hälfte reicht ein Pass aus und der flinke Angreifer ist nicht mehr zu halten – 3:0.
In der Pause nehmen sich die Lawalder einiges vor, doch die ersten Torannäherungen im zweiten Durchgang haben die Gastgeber. Bei einem immer weiter werdenden Freistoß ist Thomas Bönsch zur Stelle (48.) und bei einem indirekten Freistoß im Strafraum der TSGler schießt Martin Wieczorek deutlich vorbei. Im Vorfeld traf Jack Maschewski seinen Gegenspieler Dennis Mende, der danach mit einer Platzwunde ausgewechselt werden musste, mit hohem Bein im Gesicht. In der Folge zieht sich See weit zurück und beordert sogar Stoßstürmer Bogumil Jablonski in die Verteidigung, denn die Lawalder werden zunehmend druckvoller. In Minute 66 lässt Alexander Ehrlich einen gefangenen Ball durch die Hände rutschen und der eingewechselte Paul Brösel staubt zum 3:1 ab. Allerdings will der Schiedsrichter hier ein Stoßen gesehen haben und verwehrt diesen regulären Treffer die Anerkennung. Wenig später trennt Paul Brösel im eigenen Strafraum Jonas Paul fair vom Ball und leitet den Lawalder Angriff ein. Nach Doppelpass mit Vincent Jarmer geht Roy Jahnel Richtung Tor und kann einschieben. Die Gäste nun mit einem Dreifachwechsel und noch mehr Offensivdrang. Die größte Chance auf das 3:2 bekommen die 230 Zuschauer in Minute 80 zu sehen. Timo Müller spielt Nils Lutze frei. Dieser passt quer zu Eric Huber, der zentral vor dem Tor abschließt. Sein scharfer Schuss wird aber sehr gut vom Seer Schlussmann pariert. Bei der folgenden Ecke ist Danny Maik Wollmann ungedeckt, schafft es aber bei seiner Direktabnahme nicht die Kugel über die Linie zu bekommen. Aber Lawalde steckt nicht auf und hat vier Zeigerumdrehungen später den nächsten gefährlichen Angriff, den Louis Winkler abschließt aber dabei zu hoch ansetzt. Nach einem öffnenden Pass von Richard Freudenreich flankt Timo Müller in den Strafraum, wo Eric Huber im letzten Augenblick gestoppt werden kann (87.). Und auch in der Nachspielzeit will der zweite Lawalder Treffer einfach nicht mehr fallen. Nach einer Freistoßablage verzieht Vincent Jarmer knapp und Scott Maschewskis Schuss kann geblockt werden.
Fazit: Den Großteil des Spiels war Lawalde das bessere Team. Doch See genügten 20 Minuten, um drei einfache Tore zu erzielen und letztendlich mit intensiver Abwehrarbeit den Sieg davonzutragen.
verfasst: R. Hielscher