Kreisoberliga - 14. Spieltag FSV Kemnitz - TSG Lawalde
Zwei Punkte zu wenig
FSV Kemnitz - TSG Lawalde 2:2 (2:1)
Tore: 1:0 Richard Renger /30., 2:0 Leon Brinkmann/36., 2:1 Eric Huber/43.(FE), 2:2 Lukas Biesterfeld/67.
Zuschauer: 130
Schiedsrichter: Andreas Fürschke (SV Neueibau)
Gelb-Rot: Paul Renger/60.
Die TSG spielte mit:
Thomas Bönsch – Emilio Sanftenberg (Maurice Fritsche/23.), Danny Maik Wollmann (C), Richard Freudenreich (Florian Dreßler/70.) – Justin Born, Louis Winkler (Lukas Biesterfeld/46.), Jack Maschewski, Nils Lutze, Roy Jahnel – Fabrice Fritsche (Konstantin Anclam/84.), Eric Huber
48 Stunden nach der knappen wie verdienten Niederlage heißt es für die Lawalder am Ostermontag dreifach in Kemnitz zu punkten, um nicht den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren.
Doch von diesem Vorhaben sieht man nach Anpfiff von Schiedsrichter Andreas Fürschke nur wenig. Kemnitz kommt viel besser in die Partie und hat in der Anfangsviertelstunde durch Leon Brinkmann eine gute Schussmöglichkeit und mit einem Lattentreffer von Richard Renger und folgender großen Nachschussgelegenheit durch Max Tempel die Führung auf dem Fuß. Auch wenngleich die TSG danach etwas besser in die Zweikämpfe findet, geht Kemnitz durch einen Kopfball von Richard Renger nach Eckstoß in Führung. Und als die Lawalder Hintermannschaft einen Ball nicht richtig klären kann, nutzt Leon Brinkmann seinen Freiraum zum 2:0. Lawalde scheint nun erwacht und Eric Huber prüft Oliver Haase mit einer tollen Abschlussaktion. Kurz vor der Halbzeit hält Robert Rönsch bei einer Ecke im Strafraum dann Gegenspieler Danny Maik Wollmann etwas zu lang und zu energisch, was einen Strafstoß nach sich zieht. Diesen verwandelt Eric Huber sicher.
Im zweiten Durchgang werden die TSGler zunehmend spielbestimmend, was nach der gelb-roten Karte von Paul Renger nach wiederholten Foulspiel noch deutlicher wird. Richtig zwingend werden die Lawalder das erste Mal in Minute 67. Eric Huber passt quer in den Strafraum. Justin Born verpasst, doch Lukas Biesterfeld nagelt den Ball am langen Pfosten zu seinem ersten Pflichtspieltor für Lila-Weiß unter die Latte – Ausgleich. Mit dem Schwung des Treffers möchten die Gäste nun natürlich mehr und die Partie gänzlich drehen. Doch trotz des hohen Anteils an Ballbesitz und guter Spielkontrolle will den Lawaldern kein weiterer Treffer mehr gelingen.
Fazit: Lawalde findet in der ersten Halbzeit kaum statt und liegt verdient in Rückstand. Durch die klare Leistungssteigerung nach der Pause ist der Punkt völlig verdient und fast schon zu wenig.
verfasst: R. Hielscher