Kreisoberliga - 1. Spieltag VfB Zittau - TSG Lawalde
Dank zweitem Durchgang Saisonauftakt gelungen
VfB Zittau - TSG Lawalde 2:4 (1:0)
Tore: 1:0 Florian Christof/22., 1:1 Jack Maschewski/58., 1:2 Eric Anders/69., 1:3 Justin Born/74., 1:4 Max Starschinski/80., 2:4 Rico Martin/84.
Zuschauer: 72
Schiedsrichter: Andreas Fürschke (SV Neueibau)
Die TSG spielte mit:
Max Riedel – Richard Freudenreich, Danny Maik Wollmann (C), Emilio Sanftenberg, Malte Buhl (Louis Winkler/67.) – Corvin Sänger, Jack Maschewski, Max Starschinski, Nils Lutze, Benjamin Uth (Eric Anders/62.) – Justin Born (Max Richard Kalauch/90.)
Zum ersten Spieltag reisen die Lawalder nach Zittau, um in der Weinau gegen den VfB Zittau anzutreten. Beide Mannschaften mit einigen Ausfällen aber trotzdem gut besetzt. Auf Lawalder Seite sind alle fünf Neuzugänge in der Startelf.
Beide Teams beginnen verhalten und tasten sich ab. Für den ersten Spieltag zu Spielanfang nichts Unübliches, doch erstreckt sich diese Phase nahezu über die gesamte erste Spielhälfte. Was die 72 Zuschauer zu sehen bekommen, beschränkt sich vorwiegend auf Querpässe und wenige Offensivaktionen. Die Gäste haben davon in der ersten Hälfte eine einzige, als Corvin Sänger in einen Aufbaupass läuft und aus 20 Metern abschließt. Ansonsten ist Zittau die aktivere Mannschaft. Nach 16 Minuten bricht David Thömmes bis auf die Grundlinie durch, doch wird sein Versuch zur Ecke abgewehrt. Da aus dem Spiel heraus beiden Vertretungen so gar nichts einfallen mag, sorgt ein Standard für das erste Tor. Nach Freistoßflanke stimmt das Timing im Einlaufen, die Lawalder sind zu passiv und so drückt Florian Christof den Ball über die Linie.
Im zweiten Durchgang ändert sich die Herangehensweise der Lawalder, die nun aktiver wirken und nach 51 Minuten die erste Möglichkeit herausspielen. Max Starschinski erläuft einen Tiefenball. Kommt aber aus spitzem Winkel nicht an Jochen Lobstedt vorbei. Sieben Minuten später folgt dann aber der Ausgleich. Eine Ecke von Nils Lutze verlängert Robert Vollrath etwas unglücklich genau auf den Kopf von Jack Maschewski, der so den Keeper überwinden kann. Mit dem Ausgleich im Rücken wird Lawalde nun sicherer in den eigenen Aktionen, hat aber auch eine kritische Situation zu überstehen, als erneut Florian Christof per Kopf gefährlich abschließt (65.). Auf der Gegenseite bringt Nils Lutze erneut eine punktgenaue Flanke nach innen, wo der eingewechselte Eric Anders goldrichtig steht und per Kopfballaufsetzer Jochen Lobstedt zu einer Glanztat zwingt (66.). Dann wieder Zittau mit einer Ecke. Max Riedel fängt diese ab und setzt sogleich zum Gegenangriff an. Der weite Ball kommt in den Laufweg von Eric Anders und dieser knallt die Kugel technisch anspruchsvoll volley aus 28 Metern über den Keeper in die Maschen – ein Traumtor zur Führung. Fünf Minuten später wieder ein hoher Ball den Eric Anders per Kopf in den Lauf von Corvin Sänger verlängert. Dieser könnte allein abschließen, passt aber perfekt quer zu Justin Born, der die Kugel annimmt, schaut und clever und platziert einschiebt. Jetzt spielt nur noch Lawalde. In Minute 77 macht erneut Max Riedel das Spiel schnell. Dieses Mal ist Max Starschinski durch, doch der VfB-Schlussmann hat aufgepasst und kann außerhalb seines Strafraums klären. Noch in der gleichen Minute flankt Corvin Sänger zwischen die Innenverteidiger, wo Justin Born völlig blank steht, dieses Mal aber nicht am gut reagierenden Lobstedt vorbeikommt. Zehn Minuten vor dem Ende folgt dann aber die Entscheidung. Nach gutem Aufbau setzt sich Nils Lutze sehr stark auf links durch und bringt den Ball ins Zentrum, wo Justin Borns Schuss zwar noch gehalten wird, Max Starschinski den Abpraller aber aufnimmt, sich gegen zwei Verteidiger durchsetzt und dann das 1:4 besorgt. Vier Minuten später kann Zittau nochmal etwas verkürzen. Bei einer Flanke hält Max Riedel zwar den ersten Abschluss, doch ist er beim zweiten, als Rico Martin mit seinem ersten Ballkontakt nach Einwechslung einschiebt, machtlos. Zittau wird nun nochmal offensiver, kommt aber zu keinem Abschluss mehr. Lawalde indes hat noch zwei gute Chancen, doch Max Richard Kalauch verzieht knapp und Max Starschinski schießt nach Dribbling den sich breitmachenden Torwart an.
Fazit: Die erste Halbzeit boten die Lawalder den Zuschauern Fußball zum Abgewöhnen. Im zweiten Abschnitt führte eine klare Steigerung dann zum letztendlich hochverdienten Sieg.
Nächste Woche steigt dann die zweite Runde im Pokal. Lawalde spielt zuhause erneut gegen den VfB.
verfasst: R. Hielscher